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Weltwirtschaftsausblick — 2025/2026

Die Aufzeichnung

Weltwirtschaftsausblick — 2025/2026
Weltwirtschaftsausblick — 2025/2026 AKE BENI HENRY

Zusammenfassung

Die Weltwirtschaft wächst weiter, allerdings in einem moderateren Tempo als in der Ära vor der Pandemie. Mehrere Prognosen internationaler Institutionen und privater Analysten stimmen in einem wesentlichen Punkt überein: Das Wachstum bleibt positiv, verlangsamt sich jedoch aufgrund geopolitischer Spannungen, anhaltenden Inflationsdrucks, Verschiebungen in den Handelsmustern und divergierender Entwicklungen in den einzelnen Regionen.

📌 Das globale Wachstum wird für 2025 auf ~3,2 % und für 2026 auf ~3,1 % prognostiziert – eine moderate Expansion, die jedoch unter dem historischen Durchschnitt von vor 2020 liegt.

IWF +1

1. Globale Wachstumstrends

Aktueller Wachstumsverlauf

2024: ~3,3 % globale Expansion.

2025: ~3,2 % Prognose.

2026: ~3,1 % Prognose.

Dies stellt eine allmähliche Verlangsamung der wirtschaftlichen Expansionsrate im Vergleich zu früheren Jahrzehnten dar.

IWF +1

Warum das wichtig ist:

Wachstum weiterhin positiv = globale Produktion und Konsum steigen;

Aber das Tempo ist nicht robust genug, um bestehende strukturelle Schwächen zu beheben und die weltweite Armut effektiv zu verringern.

2. Wesentliche Treiber & Bremsfaktoren

Wachstumstreiber

✔ Anhaltende Widerstandsfähigkeit in Schwellen- und Entwicklungsländern – sie übertreffen die Industrienationen

✔ Starke Inlandsnachfrage in ausgewählten großen Volkswirtschaften

✔ Expansion digitaler Sektoren und Technologieinvestitionen

Wachstumsbremsen

✘ Handelsspannungen und Zollpolitik in wichtigen Volkswirtschaften

✘ Anhaltende geldpolitische Straffung in einigen Regionen

✘ Demografisch bedingte Verlangsamung in entwickelten Märkten

✘ Fragmentierung der internationalen Handelssysteme

Fazit: Das Wachstum bricht weder ein, noch schießt es in die Höhe – es ist moderat und fragil.

IWF +1

3. Regionale & länderspezifische Highlights

Industrienationen

Das Wachstum ist moderat – in der Regel um die 1–2 % jährlich.

Demografische Herausforderungen und eine restriktive Geldpolitik belasten die Expansion.

Schwellenländer

Höhere durchschnittliche Wachstumsraten, oft über 4 %, getrieben durch starke Investitionen, wachsende Erwerbsbevölkerung und Binnenkonsum.

IWF

Beispiele aus der Presse (2026)

China erreicht ein Wachstum nahe dem Zielwert (~5 %) trotz des Drucks auf den Immobilien- und Konsumsektor; dies signalisiert Widerstandsfähigkeit, aber auch strukturelle Probleme.

The Wall Street Journal +1

Indien setzt seine robuste Expansion fort und überholt Japan als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt – eine bedeutende langfristige Verschiebung.

The Times of India +1

Nigeria prognostiziert ein Wachstum von ~4,5 % bei nachlassender Inflation und stärkerer Exportleistung.

Reuters

4. Inflation & Preisentwicklung

Während sich die Inflation von den Höchstständen der letzten Jahre allgemein abgeschwächt hat, deuten Prognosen auf weiterhin ungleichmäßige Muster in den Regionen hin:

Einige Länder nähern sich den Zielvorgaben der Zentralbanken an.

Andere – insbesondere in Entwicklungsregionen – verzeichnen weiterhin eine Inflation oberhalb der Komfortzonen.

Ministerium für Wirtschaft und Finanzen

Praktische Auswirkungen auf die Märkte:

Eine hartnäckige Inflation, auch wenn sie sich verlangsamt, erschwert die Zinsstrategien und kann Investitionen dämpfen.

5. Risiken & Unsicherheiten

Wichtigste identifizierte Risiken

🔹 Geopolitische Konflikte und Protektionismus – Handelsbarrieren bremsen den Warenverkehr.

🔹 Geldpolitische Straffung – höhere Zinssätze können Kredite & Investitionen verlangsamen.

🔹 Volatilität der Energiepreise – beeinflusst die Inflation und die Zahlungsbilanz.

🔹 Volatilität der Marktstimmung – insbesondere in Bezug auf Technologie und Vermögensbewertungen.

Unterm Strich: Auch wenn das Wachstum anhält, überwiegen weiterhin die Abwärtsrisiken. Strategische politische Antworten sind entscheidend, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.

6. Prognose-Zusammenfassung (Datenmomentaufnahme)

Jahr Globales BIP-Wachstum Trend

2024 ~3,3 % Basiswert

2025 ~3,2 % Leichte Verlangsamung

2026 ~3,1 % Fortgesetzte Mäßigung

Quelle: IWF World Economic Outlook Projektionen.

IWF

7. Ausblick & strategische Implikationen

Kurzfristig

Das Wachstum setzt sich fort, jedoch auf einem niedrigeren Niveau als vor der Pandemie.

Schwellenländer werden einen Großteil der globalen Expansion tragen.

Die nachlassende Inflation verschafft den politischen Entscheidungsträgern Spielraum, doch die Unsicherheiten bleiben bestehen.

Mittelfristig

Strukturreformen, Investitionen in Technologie und Humankapital sowie Verbesserungen in der Handelskooperation werden der Schlüssel für nachhaltiges Wachstum sein.

Presse-Perspektive

Es handelt sich nicht um ein Rezessionsszenario, aber auch nicht um einen Boom. Es ist eine klassische Erholung auf „Sparflamme“ – stabil genug, um eine Krise zu vermeiden, aber zu langsam, um das globale wirtschaftliche Schicksal ohne gezielte politische Maßnahmen grundlegend zu verändern.

Quellen

✔ IWF World Economic Outlook, Oktober 2025 — Globales Wachstum ~3,2 % (2025) und ~3,1 % (2026).

✔ Die Wachstumsprognosen des IWF spiegeln sich auch im Update vom Juli 2025 wider.

✔ Regionale und Finanzmarkterwartungen zeigen eine unterschiedliche Performance in verschiedenen Sektoren und Ländern.

Die Aufzeichnung

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